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Stadtbibliothek


Hauptstr. 49/50 (im Rathaus)
06577 Heldrungen

Öffnungszeiten

Montag

9.00 - 12.00 Uhr


Dienstag

9.00 - 12. 00 Uhr

14.00 - 18.00 Uhr

Donnerstag


14.00 - 18.00 Uhr

Bericht aus der "Thüringer Allgemeine" /Ausgabe Kyffhäuser Allgemeine vom 08.08.2011

Bibliothek zog ins Rathaus
"Borderline" Heute Thema im Stadtrat


Heldrungen. Gleich drei Tagesordnungspunkte der heutigen Stadtratssitzung in Heldrungen sind dem Geschehen um die Bibliothek der Verwaltungsgemeinschaft "An der Schmücke" gewidmet. Inzwischen in der Hauptstraße 57a geschlossen, steht die Einrichtung nun unter städtischer Regie und nach dem Umzug ins Rathaus seit 1. Juli für Besucher wieder offen.
Als sich Iteressenten für das Gebäude neben der Sparkasse fanden, habe sich die Stadt entschlossen, die Einrichtung von der VG zu übernehmen, erklärt Bürgermeister Norbert Enke (pl) auf TA-Nachfrage. "Wir finden ein Modell, die Einrichtung weiter zu betreiben", schildert das Stadtoberhaupt die erste Überlegung. Damit formell alles seine Richtigkeit hat, muss der Stadtrat die Übernahme noch absegnen und die Benutzungs- und Gebührenordnung beschließen. Doch damit nicht nicht genug, ist bezüglich des Aushangplatzes dür städtidsche Bekanntmachungen auch noch die Korrektur der Hauptsatzung fällig.
14 Tage dauerte der Umzug. Dabei wurde nicht nur ein Ortswechsel vollzogen, sondern auch kräftig ausgemistet. "Alles, was kein- oder nur einmal ausgeliehen wurde, wurde entsorgt", so Enke. Zwei Geringbeschäftigte betreuen nun die Bibliothek, die sich über zei Räume erstreckt. Für die Zukunft kann er sich eine Erweiterung um einen Computerraum im Obergeschoss vorstellen.

kf

Bericht aus der "Thüringer Allgemeine" /Ausgabe Kyffhäuser Allgemeine vom 17.06.2011

Wieder Leben im Rathaus
Die Bibliothek in Heldrungen packt ihre Sachen und zieht ein paar Häuser weiter ins Rathaus.
Ein neuer Mieter für die alten Räume der Bücherei ist bereits im Gespräch

Bürgermeister Norbert Enke (r.) und Sören Schäffer packen beim Umzug der Bibliothek mit an, damit die Bücherei pünktlich zum 1. Juli öffnen kann.

Foto: J.Schulz

VON STEFANIE ULLMANN


HELDRUNGEN. Noch sehen die beiden Räume im Erdegeschoss des Rathauses in Heldrungen recht leer aus. Nächste Woche werden sie sich aber nach und nach mit Büchern füllen.
"Zurzeit erfasst die Leiterin der Heldrunger Bibliothek, Marion Döring, noch die Bestände, ab nächste Woche soll dann der Umzug beginnen", sagt Bürgermeister Norbert Enke. Ab 1. Juli soll sich die Bücherei dann komplett in der Nähe des Bürgermeisters befinden.
"Dann kommt hier endlich mal wieder etwas Leben ins Haus", sagt Norbert Enke (pl). Aber nicht weil sich der Bürgermeister einsam fühlt, sondern die klammen Stadtkassen sind der Grund für den Umzug.
Bis zu 8000 Euro gab Heldrungen bisher jedes Jahr für die Räume der Bibliothek aus, während ein paar Häuser weiter die Zimmer im Rathaus leer standen und trotzdem geheizt werden musste. Mit der neuen Lösung zahlt die Stadt nun nur noch 2400 Euro.
Das Geld ist für zwei ehrenamtliche Mitarbeiter gedacht. "Ich bin froh, dass sich Leute gefunden haben, die freiwillig in der Bibliothek mit helfen", sagt der Bürgermeister. Denen wolle man dann auch etwas für ihre Mühe zahlen. 100 Euro bekommen sie pro Monat.

Freiwillige Helfer werden auch bei dem eigentlichen Umzug gebraucht. Fünf Heldrunger haben sich fürs Kisten- und Regalschleppen schon angemeldet. Und auch die beiden Räume im Rathaus sind schon etwas hergerichtet worden. Wir haben hier noch einmal gestrichen, die Fenster geputzt und die Gardinen gewaschen. Der Raum war ja doch schon ein bisschen abgewohnt", so Norbert Enke.
Für die Anfangszeit sind die beiden Räume im Erdgeschoss für die Bibliothek vorgesehen. Nach einiger Zeit sollen noch zwei Zimmer in der ersten Etage Platz bieten. "Hier sollen dann das Internet und die Jugendbücher unterkommen", sagt Enke. Sollte für einige Bücher dann immer noch kein Platz gefunden werden, will man einige noch verkaufen.
Für die beiden Räume der ehemaligen Bibliothek gibt es eventuell auch schon einen Nachmieter. "Im Gespräch ist eine Bank, die sich dort ansiedeln möchte", sagt der Bürgermeister. Genaueres gab er gestern aber noch nicht bekannt. Die Miete und damit auch die Einnahmen für die Stadt würden aber frühestens Ende 2013 fließen.
Bis dahin sollen die Räume umfangreich umgebaut werden. "Die Zimmer sind ziemlich abgewohnt. Da muss vorher erst einmal etwas passieren", sagt der Bürgermeister.

Aus der Geschichte

1. Mai

1963

Die hauptberufliche Einrichtung wird in den Räumlichkeiten von 36 Quadratmetern übergeben. Die vorhandenen Bestände waren in erster Linie Kinder- und Jugendbücher und Unterhaltungsliteratur. Die Bestände der Fachliteratur mussten gezielt aufgebaut und angeschafft werden. Die Einrichtung wird als ländliche Zentralbibliothek aufgebaut. Zu ihren Versorgungsbereich gehören 5 weitere Gemeindebibliotheken und 3 Schulen.


1972

Das Angebot für die Benutzer wird mit Zeitschriften erweitert.


1983

Das Angebot der Bibliothek wird mit Schallplatten erweitert und findet regen Zuspruch.


1984

Jetzt können den Benutzern zusätzlich Musikkassetten angeboten werden.


1985

Es kommt 1/2 Planstelle hinzu. Hierdurch konnten weitere 4 Gemeindebüchereien durch die Zentralbibliothek Heldrungen versorgt und betreut werden.
Weitere 2 Schulen nutzen sehr rege die Buchbestände und das Veranstaltungsangebot.


1989 /

1990

Mit der Wende bleiben die Bibliothekbenutzer vorerst aus. Die Räumlichkeiten werden gekündigt. Die Bücherei wird buchstäblich herausgeschmissen. Die 1/2 Planstelle wird gestrichen. Doch wohin? Ist es das AUS für die Bibliothek? Es wird schnell entschieden! Umzug in das Feuerwehrgebäude, mit einer Fläche von 75 Quadratmetern.


8/1990

Die Bibliothek ist wieder für die Bürger Heldrungens und Umgebung geöffnet.


11/1990

Die Kreisverwaltung stellt für die Anschaffung von Büchern Geld zur Verfügung.


1991

Die Leser nehmen das neue Domizil sehr gut an.
Fördermittel von Bund und Land stocken ganz erheblich neue Bestände auf.


1992

Zusätzlich werden Spiele in das Angebot der Bibliothek aufgenommen, wodurch sich verstärkt Kinder und Jugendliche in die Bibliothek angezogen fühlen.


5/1993


Die Bibliothek feiert ihr 30-jähriges Bestehen. Mit Fördermitteln vom Kreis wurde das Dachgeschoss zu einem Lese- und Veranstaltungsraum ausgebaut und konnte rechtzeitig zum Jubiläum übergeben werden. Aus Anlass des Bibliotheksjubiläums gab es eine Festwoche mit vielen literarischen Veranstaltungen. Der Zulauf der Benutzer ist nach wie vor ansteigend.


10/1993


Das Zeitschriftenangebot für die Bürger wird erweitert, Schallplatten werden aus dem Angebot genommen, dafür CD´s angeschafft.


1994 /

1995

Es zählen 7 Gemeindebibliotheken zu dem Versorgungsbereich der Heldrunger Bibliothek. Die Räumlichkeiten und Angebote werden nach wie vor sehr gern von Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen der Stadt genutzt. Jährlich richtet die Bibliothek 50 Veranstaltungen aus. Es werden 800 Benutzer und 27 000 Ausleihungen gezählt.


6/1997


Frau Tischoff, langjährige Mitarbeiterin wird aus Altersgründen verabschiedet.


1997

Am 9.6. wird die Bibliothek von Frau Döring übernommen. Mit der Übernahme erhielt die Bibliothek die Bezeichnung: Bibliothek der Verwaltungsgemeinschaft "An der Schmücke"


1998

Der technische Fortschritt zieht ein. Die Bibliothek bekommt den ersten Computer durch Fördermittel vom Land und vom Kreis.


2000

Seit Februar ist unsere Bibliothek online mit der Stadt- und Kreisverwaltung Sondershausen verbunden. Nach Buchtiteln, die nicht in unserer Einrichtung vorhanden sind, kann dort recherchiert werden. Es kann dadurch schneller auf die Wünsche unserer Leser eingegangen werden.


7/2000


Mit Mitteln aus dem Aufbauprogramnn des Bundes "Kultur in den neuen Ländern" und Eigenmitteln, wurden zwei weitere Computer angeschafft. Ein Computer zur Einarbeitung des Bibliotheksbestandes und ein Computer zur späteren Anschauung von CD-ROM`s.


2/2001


Einweihung der Medienecke mit Internet-Zugang. Ermöglicht wurde die Medienecke durch das Projekt "Medienkompetenzzentren" in Büchereien, das von Schulen ans Netz e.V. Bonn in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bibliotheksverband erarbeitet wurde.


2001

Das Angebot der Bibliothek für die Benutzer wird mit CD-ROM Lernsoftware erweitert. Im gleichen Jahr erfolgte durch die Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken in Thüringen, Erfurt eine Sichtung des Bestandes unserer Einrichtung.


2002

Erweiterung des Zeitschriftenangebotes für die Leser.


2003

Große Aufräumaktion mit Praktikanten und Nutzern: Entsorgung der ausgesonderten Bücher vom Überboden und Aufräumung der kleinen Kammer. Es wurden insgesamt 4 Papier-Rollcontainer
á 120 l mit alten Büchern gepackt, die der Wiederaufbereitung zugeführt werden sollen. Aus zwei Doppelregalen aus der Kammer wurden 4 Einzelregale für die Präsentation von Büchern und Zeitschriften hergerichtet.


2006

Die Bibliothek zählt (bis Mitte August 2006) 2380 Besucher.


2011

Aufgrund der Wirtschaftlichkeit befindet sich seit dem 01. Juli 2011 die Bibliothek im Rathaus und ist Stadtbibliothek.